Kennst du das?
- Er schnappt nach Händen, Hosenbeinen und Schnürsenkeln.
- Abends rast er wie aufgezogen durch die Wohnung.
- Nachts weint er, und du schläfst seit Tagen schlecht.
- An der Leine geht es nur vorwärts, oder gar nicht.
- Du fragst dich, ob du irgendwas falsch machst.
Die gute Nachricht: Vieles davon ist Übermüdung und Überforderung, nicht Ungehorsam. Welpen brauchen sehr viel mehr Schlaf, als die meisten denken. Wer das weiß und seinem Welpen Orientierung gibt, erlebt oft innerhalb weniger Tage einen ruhigeren Hund.
Was braucht dein Welpe gerade?
Die Welpenzeit bis etwa zur 20. Lebenswoche gilt als besonders intensive Lernphase. Stell das Alter ein:
Drei Dinge, die du ab heute anders machen kannst
Ruhe ist Training
Nach dem Spielen, Fressen und Pipi kommt Schlaf, und zwar an einem festen Platz, zum Beispiel einer eigenen Decke. Wer diese Ruhe schützt, hat abends weniger „Zoomies“.
Die Leine ist kein Lenkrad
Ziehen und Rucken bringt dem Welpen bei, dass Leine Druck bedeutet. Besser: kurze Strecken, lockere Leine, stehen bleiben statt ziehen.
Aufmerksamkeit vor Kommandos
„Sitz“ kann er später lernen. Wichtiger ist jetzt, dass er sich an dir orientiert und dir freiwillig folgt.
Der Welpen-Tagesplan zum Ausdrucken
Schlafen, Pipi, Fressen, Spielen: ein Plan für den Kühlschrank, damit dein Welpe genug Ruhe bekommt und du nicht jeden Tag neu überlegen musst.
- Ganzer Tagesablauf für Welpen von 8 bis 16 Wochen
- Checkliste Erstausstattung: was du brauchst und was nicht
- Pipi-Protokoll, damit Stubenreinheit schneller klappt
Der Kurs, den ich für die Welpenzeit empfehle
Welpentraining von Frohe Hunde ist ein Videokurs von Stefanie Ströbele. Sie ist nach §11 Tierschutzgesetz geprüfte Hundetrainerin, führt ihre Hundeschule seit 2008 und hat bei der Verhaltensforscherin Gudrun Feltmann gelernt.
Der Ansatz ist anders als in den meisten Welpenkursen: Du lernst, über deine eigene Körpersprache mit deinem Welpen zu sprechen. Also in seiner Sprache, ohne Zerren an der Leine und ohne ständiges Locken mit Futter.
Passt zu dir, wenn …
- du einen Welpen hast oder bald einen bekommst
- du eine ruhige, enge Bindung willst
- du bereit bist, an dir selbst zu üben
Eher nicht, wenn …
- du schnelle Tricks und Kommandos suchst
- du fest auf Clicker- oder Leckerli-Training setzt
- dein Hund schon erwachsen ist
9 Teile, 60 Videos
- Körpersprache18 Lektionen
- Die freiwillige Nachfolge3 Lektionen
- Ruheübungen6 Lektionen
- Beschäftigung4 Lektionen
- Gehen ohne Leine4 Lektionen
- Gehen mit Leine6 Lektionen
- Der soziale Umgang13 Lektionen
- Umgang mit Fressbeute4 Lektionen
- Tierarzttraining1 Lektion
Einmalig, kein Abo, keine Folgekosten. Sofortiger Zugang, auch per App aufs Handy, also direkt beim Spaziergang. Dazu 14 Tage Geld-zurück-Garantie und das E-Book „Erste Hilfe beim Hund“ als Bonus.
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Häufige Fragen
Mein Welpe ist schon 5 Monate. Lohnt sich das noch?
Ja, die Grundlagen funktionieren auch jetzt. Die Welpenzeit ist nur besonders günstig, weil dein Hund noch sehr auf dich fixiert ist. Für erwachsene Hunde gibt es von Frohe Hunde einen eigenen Körpersprache-Kurs.
Ganz ohne Leckerli, klappt das wirklich?
Der Kurs setzt auf Körpersprache und Beziehung statt auf Futter als Lockmittel. Das ist ungewohnt und braucht Übung von dir. Wenn du dir unsicher bist: Du kannst den Kurs 14 Tage lang zurückgeben.
Ist das für jede Rasse geeignet?
Der Ansatz basiert auf der Kommunikation, die alle Hunde untereinander nutzen. Er ist also nicht auf bestimmte Rassen beschränkt.
Brauche ich viel Zeit dafür?
Nein. Die Videos sind in kurze Lektionen aufgeteilt, und viele Übungen passen in euren normalen Alltag, zum Beispiel beim Gassigehen oder vor dem Schlafen.
