Boxentraining: Wenn der Welpe nachts in der Box fiept
Richtig aufgebaut wird die Box für viele Welpen zur gemütlichen Höhle, in der sie gut schlafen. Falsch eingesetzt, wird sie zum Stressort. Hier erfährst du, wie das Boxentraining gelingt – und was du tust, wenn dein Welpe nachts fiept.
Warum eine Box helfen kann
Viele Hunde schätzen einen kleinen, geschützten Schlafplatz. Eine Box mit weicher Decke kann deinem Welpen Ruhe geben, ihm beim Stubenreinwerden helfen (Hunde machen ungern dort hin, wo sie schlafen) und Autofahrten sicherer machen.
Die wichtigste Regel: Die Box ist nie eine Strafe. Sie soll ein Ort sein, an dem dein Welpe sich sicher und wohl fühlt.
Schritt für Schritt an die Box gewöhnen
1. Box gemütlich einrichten
Weiche Decke rein, Tür offen lassen und die Box dort aufstellen, wo die Familie ist. Wirf ab und zu ein Leckerli hinein und lass deinen Welpen in seinem Tempo erkunden.
2. Mahlzeiten in der Box
Stell den Napf in die Box. So verbindet dein Welpe sie mit etwas Schönem. Anfangs bleibt die Tür dabei offen.
3. Tür kurz schließen
Wenn er entspannt drin liegt, schließ die Tür für wenige Sekunden und öffne sie wieder, bevor er unruhig wird. Steigere die Zeit langsam – Minute für Minute.
4. Nachts in deiner Nähe
Stell die Box in den ersten Wochen neben dein Bett. Dein Welpe fühlt sich weniger allein, und du hörst, wenn er raus muss.
Er fiept nachts – was tun?
- Erst an die Blase denken: Junge Welpen müssen nachts oft noch raus. Kurz, ruhig und ohne Spiel nach draußen, danach direkt zurück in die Box.
- Ruhig bleiben: Eine Hand an der Box oder ein leises Wort kann beruhigen.
- Nicht zum Spielen herausholen: Sonst lernt er, dass Fiepen zu Aufmerksamkeit führt.
- Tagsüber auslasten: Ein Welpe mit genug Bewegung, Kopfarbeit und festen Ruhezeiten schläft nachts besser.
Nicht zu lange einsperren: Welpen können ihre Blase nur kurz halten und brauchen Kontakt. Die Box ist ein Schlaf- und Ruheplatz – kein Ort, um deinen Welpen stundenlang tagsüber unterzubringen.
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